Portraits

von unseren Fachhändlerinnen und Fachhändlern Interview mit Prisca Waller, Prisca Waller Kirchenstrasse 7, 6300 Zug www.priscawaller.ch

Was bieten Sie Ihren Kunden? Was ist das Besondere an ihrem Design?

Ich mache Kleider für die moderne Frau, die sich gerne zeitlos anzieht. So entwerfe ich Mode, die gut sitzt und in verschiedensten Lebenssituationen kombinierbar ist, Kleidung für den Alltag aber auch für spezielle Anlässe. Benutzen Sie besondere Stoffe? Ich verwende die Stoffe, die mir ins Auge springen. Meistens mache ich es so, dass ich nicht als erstes die Kollektion entwerfe und dann die Textilien kaufe, sondern genau andersherum. Wenn ich schöne Materialien sehe, erwerbe ich diese und überlege mir dann, welche Art von Schnitt oder Design zu diesem Stoff passt. Immer mit dem Gedanken daran, was mir auch selber gefallen würde. Was haben Sie für den Herbst geplant? Ich entwerfe laufend neue Sachen. Auf den Herbst hin ein bisschen mehr. Da bin ich auf zwei Auststellungen vertreten, an der "in&out" in Aarau und an der Zuger Design Messe "AUS-ZUG".

Was schätzen Ihre Kunden an einem Kleidungsstück von Ihnen?

Meine Kunden legen grossen Wert darauf, dass es eine Kleinserie ist, welche ich selber nähe. Dass die Kleidung also lokal hergestellt wird und sehr langlebig ist. Sie bevorzugen weniger eine saisonale Mode, als vielmehr hochwertige Stücke, die länger schön sind. Wie sieht Ihre typische Kundschaft aus? Eine typische Kundschaft habe ich nicht. Bei mir kaufen Damen jeden Alters ein. Das ist wirklich sehr unterschiedlich.

Warum haben Sie sich genau für diesen Beruf entschieden?

Das war ein Kindheitstraum, den ich aber erst im zweiten Bildungsweg realisieren konnte. Für mich ist dieser Beruf eine Herzenssache und ich bin sehr froh, dass ich diese Entscheidung damals traf. Es gefällt mir, wenn zeitnah ein Produkt entsteht, welches ich sowohl selber entworfen als auch produziert habe und ich von den Kunden viel Wertschätzung erfahre. Warum Zug? Warum die Zuger Altstadt? Ich bin in Zug aufgewachsen. In diesem Gewerbe ist es sicher ein Vorteil, schon Leute zu kennen. Das vereinfachte auch mir den Start. Die Altstadt wählte ich für mein Atelier aus, weil ich es hier sympathisch finde und weil ich hierher passe. In der Neustadt würde das vermutlich gar nicht funktionieren. Auch habe ich das Glück einen kleinen Raum mieten zu können, der noch bezahlbar ist. Seit 1998 bin ich jetzt hier und konnte immer ein bisschen mehr Fläche dazu ergattern. Am Anfang hatte ich noch nicht einmal eine Toilette, sondern musste immer in die Bar nach oben gehen. Seit dem letzten Umbau bekam ich noch einmal 3 Quadratmeter mehr und bin nun überglücklich. Klar hatte ich irgendwie auch den Traum vom grossen Laden, indem ich alles schön ausstellen könnte. Dies wäre jedoch auch immer mit hohen Kosten verbunden. Für mich ist es aber wichtig die Fixkosten gering zu halten und somit bin ich sehr zufrieden hier.

Was wünschen Sie der Zuger Altstadt in Zukunft?

Ich bin ja hier in einer Ecke der Altstadt, die sehr betriebsam ist. Das schätze ich wirklich. Die Bibliothek, das Kunsthaus, die Burg, alles ist nebenan. Ich würde mir aber schon wünschen, dass die Altstadt allgemein belebter wäre. Trotz vieler Anläufe gibt es wohl nicht das Rezept. Es bräuchte vermutlich irgendein Magnet, der die Leute hierher zieht.
© Freunde der Zuger-Altstadt alle Rechte Vorbehalten

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Was bieten Sie Ihren Kunden? Was ist das

Besondere an ihrem Design?

Ich mache Kleider für die moderne Frau, die sich gerne zeitlos anzieht. So entwerfe ich Mode, die gut sitzt und in verschiedensten Lebenssituationen kombinierbar ist, Kleidung für den Alltag aber auch für spezielle Anlässe. Benutzen Sie besondere Stoffe? Ich verwende die Stoffe, die mir ins Auge springen. Meistens mache ich es so, dass ich nicht als erstes die Kollektion entwerfe und dann die Textilien kaufe, sondern genau andersherum. Wenn ich schöne Materialien sehe, erwerbe ich diese und überlege mir dann, welche Art von Schnitt oder Design zu diesem Stoff passt. Immer mit dem Gedanken daran, was mir auch selber gefallen würde. Was haben Sie für den Herbst geplant? Ich entwerfe laufend neue Sachen. Auf den Herbst hin ein bisschen mehr. Da bin ich auf zwei Auststellungen vertreten, an der "in&out" in Aarau und an der Zuger Design Messe "AUS-ZUG".

Was schätzen Ihre Kunden an einem

Kleidungsstück von Ihnen?

Meine Kunden legen grossen Wert darauf, dass es eine Kleinserie ist, welche ich selber nähe. Dass die Kleidung also lokal hergestellt wird und sehr langlebig ist. Sie bevorzugen weniger eine saisonale Mode, als vielmehr hochwertige Stücke, die länger schön sind. Wie sieht Ihre typische Kundschaft aus? Eine typische Kundschaft habe ich nicht. Bei mir kaufen Damen jeden Alters ein. Das ist wirklich sehr unterschiedlich.

Warum haben Sie sich genau für diesen Beruf

entschieden?

Das war ein Kindheitstraum, den ich aber erst im zweiten Bildungsweg realisieren konnte. Für mich ist dieser Beruf eine Herzenssache und ich bin sehr froh, dass ich diese Entscheidung damals traf. Es gefällt mir, wenn zeitnah ein Produkt entsteht, welches ich sowohl selber entworfen als auch produziert habe und ich von den Kunden viel Wertschätzung erfahre. Warum Zug? Warum die Zuger Altstadt? Ich bin in Zug aufgewachsen. In diesem Gewerbe ist es sicher ein Vorteil, schon Leute zu kennen. Das vereinfachte auch mir den Start. Die Altstadt wählte ich für mein Atelier aus, weil ich es hier sympathisch finde und weil ich hierher passe. In der Neustadt würde das vermutlich gar nicht funktionieren. Auch habe ich das Glück einen kleinen Raum mieten zu können, der noch bezahlbar ist. Seit 1998 bin ich jetzt hier und konnte immer ein bisschen mehr Fläche dazu ergattern. Am Anfang hatte ich noch nicht einmal eine Toilette, sondern musste immer in die Bar nach oben gehen. Seit dem letzten Umbau bekam ich noch einmal 3 Quadratmeter mehr und bin nun überglücklich. Klar hatte ich irgendwie auch den Traum vom grossen Laden, indem ich alles schön ausstellen könnte. Dies wäre jedoch auch immer mit hohen Kosten verbunden. Für mich ist es aber wichtig die Fixkosten gering zu halten und somit bin ich sehr zufrieden hier.

Was wünschen Sie der Zuger Altstadt in Zukunft?

Ich bin ja hier in einer Ecke der Altstadt, die sehr betriebsam ist. Das schätze ich wirklich. Die Bibliothek, das Kunsthaus, die Burg, alles ist nebenan. Ich würde mir aber schon wünschen, dass die Altstadt allgemein belebter wäre. Trotz vieler Anläufe gibt es wohl nicht das Rezept. Es bräuchte vermutlich irgendein Magnet, der die Leute hierher zieht.
© Freunde der Zuger Altstadt alle Rechte Vorbehalten